Das Skript zur 7. Folge


DaF-Show #7

Willkommen zur 7. Folge der DaF-Show, der Online-Show zum Deutsch lernen! Mein Name ist Stefan und hier sind unsere aktuellen Themen: der DaF-Blog „Angenehmdeutsch“, der Tod des deutschen Humoristen Loriot und eine neue Art, Wissenschaft als Unterhaltung zu präsentieren, der Science Slam.

An dieser Stelle etwas in eigener Sache: Die DaF-Show geht auf Reisen. Ich werde euch daher im September die Stationen meiner Deutschlandreise in kurzen Folgen zeigen. Es werden einfache und kurze Folgen sein, ohne große Bearbeitung der Videos. Alles, was schnell mit dem iPhone gefilmt, vertont und geschnitten werden kann. Ende September geht es dann wie gewohnt mit den Folgen der DaF-Show weiter!

  • Wissenswertes über DaF und Deutschland

Heute: der DaF-Blog „Angenehmdeutsch“

Mir ist ein sehr interessanter Blog für Deutschlerner aufgefallen: Der „Angenehmdeutsch“-Blog. Was sich Isabella seit März 2011 einfallen lässt, um konstruktive Beiträge zum Thema Deutsch lernen zu posten, ist wirklich sehr interessant und „angenehm“!

  • Nachrichten aus DaF und Deutschland

Heute: Loriot ist tot

Seine Sketche sind legendär, sein Charakter galt als vorbildlich: Deutschland hat am 22. August 2011 einen der größten Unterhalter der Nachkriegszeit verloren. Vicco von Bülow, besser bekannt als Loriot, ist im Alter von 87 Jahren gestorben. Bundespräsident Wulff würdigte seine „vornehme Gelassenheit“.

„Sein unvergesslicher Humor hat uns Freude bereitet und menschliches Verhalten unnachahmlich gespiegelt“, sagte Wulff. Mit seinen Sketchen habe Loriot Fernsehgeschichte geschrieben. Der Bundespräsident betonte: „Wir sind traurig über einen unersetzlichen Verlust.“

Loriot galt als Deutschlands erfolgreichster und nobelster Humorist, durch Bücher, mit Karikaturen und satirischen Prosastücken, Filmauftritten, Fernsehserien und Spielfilmen erreichte er ein Millionenpublikum.

Seine zahlreichen Sketche sind legendär – etwa die Nudel im Gesicht beim verpatzten Rendezvous, der missglückte Auftritt des Lottogewinners Erwin Lindemann oder die Cartoons „Herren im Bad“ und „Das Frühstücksei“. Auch seine beiden Kinofilme „Ödipussi“ (1988) und „Pappa ante portas“ (1991) begeisterten Millionen Menschen.

  • Kultur, Land und Leute

Bei einem Science Slam präsentieren Wissenschaftler ihre Arbeits- und Forschungsgebiete einem Publikum, das nicht vom Fach ist. Diese Kurzvorträge dauern in der Regel weniger als 10 Minuten. Das Publikum wählt am Schluss einen Sieger oder eine Siegerin. Bei der Bewertung spielen sowohl der wissenschaftliche Inhalt, als auch die Verständlichkeit und der Unterhaltungswert eine Rolle. Ziele solcher Veranstaltungen sind einerseits, die Kommunikationsfähigeit des Wissenschaftsnachwuches zu fördern und andererseits, in der Öffentlichkeit mehr Interesse für Wissenschaftliche Fragestellungen zu schaffen.  (Quelle: Wikipedia).

Im Internet findet man schon ziemlich viele Videos von Science-Slam-Beiträgen. Viele davon kann man gut im Rahmen von Kursen einsetzen, die auf die sprachlichen Anforderungen eines Studiums vorbereiten. Sie sind kurz genug (10 Minuten oder weniger) und das wissenschaftliche Thema ist für ein Laienpublikum aufbereitet und setzt also keine Fachkenntnisse voraus.

  • Das Quiz!

Zum Schluss klären wir die Quizfrage der letzten Folge, die wie folgt lautete: „Wann sagt man „Kopf oder Zahl“? Die Antwort musste natürlich lauten: Wenn bei einer Entscheidung zwischen zwei Möglichkeiten eine Münze geworfen wird, heisst es vorher „Kopf oder Zahl“? Fällt die Münze beispielsweise auf die Seite, auf der eine Zahl abgebildet ist, entscheidet die Person, die vor dem Wurf „Zahl“ gesagt hat.

Das war‘s mal wieder für heute, ich freue mich auf ein nächstes Mal mit euch und wünsche an dieser Stelle viel Spaß beim Deutsch lernen! Tschüss!

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Das Skript zur 4. Folge


DaF-Show #4

Hamburg, Aussprache „R“, Goethe-Institut

Hallo und Herzlich Willkommen zur 4. Folge der DaF-Show! Mein Name ist Stefan und heute haben wir unter anderem folgende Themen: Hamburg – Das Tor zur Welt / das deutsche Kulturinstitut Goethe-Institut / teure Handyrechnung. Das Thema für den Beitrag „Im Gespräch mit Stefan“ wurde heute von Zuschauern der DaF-Show angeregt! Husain Salem und Chinghua Tsai wünschten sich das Thema „Beim Arzt in der Sprechstunde“. Am Ende gibt‘s wie immer die Auflösung der Quizfrage aus der letzten Folge und die neue Frage. Aber erstmal zu etwas völlig anderem…

  • Wissenswertes

Heute: Das Goethe-Institut

Das Goethe-Institut ist das weltweit tätige Kulturinstitut der Bundesrepublik Deutschland. 

Es fördert die Kenntnis der deutschen Sprache im Ausland und pflegt die internationale kulturelle Zusammenarbeit. Darüber hinaus vermittelt es ein umfassendes Deutschlandbild durch Information über das kulturelle, gesellschaftliche und politische Leben. 

Mit seinem Netzwerk aus Goethe-Instituten, Goethe-Zentren, Kulturgesellschaften, Lesesälen sowie Prüfungs- und Sprachlernzentren nimmt es seit über fünfzig Jahren weltweit zentrale Aufgaben der auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik wahr.

Die Aufgaben des Goethe-Instituts sind unter anderem:

– die Förderung der Kenntnis der deutschen Sprache im Ausland

– die Pflege der internationalen kulturellen Zusammenarbeit

  • die Vermittlung eines umfassenden Deutschlandbildes

Im Sommer 2011 feiert das Goethe-Institut seinen 60. Geburtstag. Aus dem 1951 von sechs Deutschlehrern gegründeten Verein ist ein weltumspannendes Netzwerk geworden.

Zum Geburtstag sagt die DaF-Show einen „Herzlichen Glückwunsch“!

  • Aussprache: Heute – Das deutsche „r“

Im Deutschen gibt es fünf verschiedene Möglichkeiten der Aussprache des „r“:

Es kann mit der Zungenspitze oder dem Zäpfchen gerollt oder kurz angeschlagen sowie an diesem gerieben werden.

Heute wird „r“ meist als Zäpfchen-R ausgesprochen.

Ursprünglich wurde der Buchstabe als „gerollter“ Zungenspitzlaut ausgesprochen.

In Bayern, in ländlichen Regionen Österreichs sowie in der westlichen Deutschschweiz überwiegt diese Aussprache immer noch, wie auch in übrigen europäischen Ländern (außer in Frankreich, Belgien und Dänemark sowie in Westnorwegen und im südschwedischen Schonen).

Quelle: Wikipedia

Manchmal spricht man es nicht mit – manchmal schon.

Beim Wort „kurz“ spricht man das „r“ mit aus.

Beim Wort „hart“ zum Beispiel würde es auch ausreichen, wenn man „haaht“ sagt.

Das Wort „Heer“ spricht man eher als „Hea“.

Doppel-r wird in jedem Fall mit ausgesprochen.

(z.B. „starr“ )

Hast du schon mal versucht zu Gurgeln oder zu Knurren? Wenn die Zunge hinten den Gaumen berührt und du Luft ausatmest, dann entsteht ein Geräusch, das dem hier gesprochenem R am ähnlichsten ist.

Quelle: de.answers.yahoo.com

  • Nachrichten aus DaF und Deutschland

LG Berlin: Prepaid-Kunde braucht Handyrechnung in Höhe von 14.727,65 Euro nicht zu bezahlen

Viele Kunden gehen bei einem Prepaid-Handy davon aus, dass sie höchstens den aufgeladenen Betrag an den Mobilfunkanbieter bezahlen müssen. Umso erstaunter war der Besitzer eines solchen Handys, als er plötzlich eine teure Rechnung in seinem Briefkasten vorfand.

Als der die Rechnung in Höhe von 14.726,65 Euro wegen angeblicher Internetnutzung nicht bezahlen wollte, kannte der Anbieter keine Gnade. Er berief sich darauf, dass der Kunde die Option automatische Aufladung gewählt habe, die sich ” Webshop-Wiederaufladung 10“ nannte. Hier dürfe der Anbieter beim Überschreiten des aufgeladenen Betrages die Aufladung in unbegrenzter Höhe fortschreiten. Und dies sei hier notwendig gewesen.

Der Kunde konterte damit, dass der Sinn eines Prepaid-Vertrages gerade darin liegt, dass man nur höchstens den aufgeladenen Betrag entrichten muss.

Das Landgericht Berlin stellte sich in seinem Urteil vom 18.07.2011 auf die Seite des Kunden. Dieser braucht aufgrund des abgeschlossenen Prepaid-Vertrages nur davon auszugehen, dass Gespräche nur durch Aufladung über das Guthabenkonto oder einmalig in Höhe von 10 Euro abgerechnet werden. Darüber hinaus darf die automatische Aufladeoption kein Freibrief für „Abzocke“ sein. Das bedeutet, dass der Mobilfunkanbieter hier ohne ausdrückliche Genehmigung des Verbrauchers nur einmal einen Betrag in Höhe von 10 Euro aufladen darf.

Infolgedessen wurde der Kunde vom Landgericht Berlin lediglich zu der Zahlung eines Betrages in Höhe von 10,- Euro verurteilt. Das bedeutet, dass der Anbieter auch fast für die kompletten Kosten des Verfahrens aufkommen muss.

Dieses Urteil ist sehr zu begrüßen, weil Verbraucherverbände gerade Kunden mit einem schmalen Geldbeutel die Nutzung eines Prepaid-Handys empfehlen. Denn hier ist normalerweise eine gute Kostenkontrolle gewährleistet.

Quelle: http://www.wikio.de/deutschlandE

  • Das Gespräch: Wiederholen Sie!

Thema: In der Sprechstunde

Arzt Guten Tag! Was fehlt Ihnen denn?

Arzt Das tut mir Leid. Wie lange haben Sie die Schmerzen denn schon?

Arzt Dann gehen Sie mal nach Hause, setzen Sie sich an die frische Luft und ruhen sich aus!

Arzt Haben Sie Aspirin zu Hause?

Arzt Das verstehe ich. Brühen Sie sich doch einen frischen Melissentee auf und trinken Sie ihn langsam, schluckweise während Sie ausruhen. Die Melisse wirkt beruhigend und krampflösend.

  • Das Gespräch: Sprechen Sie mit Stefan!

Thema: In der Sprechstunde

Patient Guten Tag, Herr Doktor! Ach, mir geht es heute gar nicht gut. Ich habe solche Kopfschmerzen!

Patient Seit heute morgen! Dabei hatte ich endlich mal ausschlafen können. Als ich aufwachte, tat mir der Kopf weh.

Patient Das habe ich schon ausprobiert. Aber mein Kopf tut mir immer noch weh!

Patient Ja, aber ich möchte lieber eine Medizin nehmen.

Patient Das klingt gut! Vielen Dank für Ihren Ratschlag! Auf Wiedersehen!

  • Kultur, Land & Leute

Heute: Hamburg

(Off) Heute: Die Hansestadt Hamburg.

Die Bewohner von Hamburg sagen gern: Hamburg ist das Hoch im Norden und das Tor zur Welt. Damit meinen sie, dass Hamburg eine bedeutende Stadt im Norden Deutschlands ist und wegen ihres großen Hafens ein Startpunkt für Reisen in die weite Welt sein kann.

(Off) Hamburg ist mit knapp 1,8 Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt Deutschlands und die siebtgrößte der Europäischen Union. Hamburg hat über 60 Theater, über 100 Musikclubs, etwa 60 Museen, rund 280 Musikverlage und 200 Tonträger-Unternehmen. Außerdem leben und arbeiten in Hamburg mehr als 10.000 selbstständige Künstler. Über das gesamte Stadtgebiet hinweg sind kleinere Parks und Grünanlagen verteilt, die Hamburg zu einer grünen Stadt machen.

Die Freie und Hansestadt Hamburg (niederdeutsch Hamborg) ist als Stadtstaat ein Land der Bundesrepublik Deutschland und mit knapp 1,8 Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt Deutschlands, siebtgrößte der Europäischen Union sowie größte Stadt, die nicht Hauptstadt einer ihrer Mitgliedsstaaten ist.

Hamburg ist auch die Stadt mit den meisten Millionären Deutschlands. Aus alter Hamburger Tradition geben die reichen Bürger als Mäzen ihrer Stadt etwas von ihrem Reichtum zurück, so dass es in Hamburg mehr als 1000 Stiftungen gibt, die das Leben in allen Lebensbereichen der Stadt unterstützen – auch dies ist ein Rekord in Deutschland.

  • Das Quiz

Die Frage in Folge 3 war: „Wo verbringen Deutsche am liebsten ihren Urlaub“?

Die Antwort ist: Statistisch verbringt die Mehrheit aller Deutschen ihren Urlaub in Deutschland! Ob sie dabei an die Küste fahren oder in die Berge, oder gar „auf Balkonien“, also auf ihrem eigenen Balkon, den Urlaub verbringen… das ist dabei ganz egal.

Die Frage heute lautet: Was bedeutet die Redensart „auf dem Holzweg“ sein? Hmm?

Wisst ihr es? Schreibt mir doch die Antwort an dafonlineshow@gmail.com oder in die Kommentarfunktion auf der Webseite http://www.daf-show.com, auf der ihr wieder das Skript zu dieser Folge nachlesen könnt.

Das war‘s für heute! Ich wünsche euch viel Spaß beim Deutsch sprechen, schreiben und lernen und bedanke mich für euer Interesse! Bis zum nächsten Mal! Tschüss!