Das Skript zur 13. Folge – Berlin, die deutsche Küche, „ss“ und „ß“


VIDEO DaF-Show #13 – Berlin, die deutsche Küche, „ss“ und „ß“

SKRIPT DaF-Show #13

Das Skript zur 12. Folge


DaF-Show #12

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Das Skript zur 11. Folge: Integrationskurse, Aussprache „R“, „weil“


DaF-Show #11

Willkommen zur 11. Folge der DaF-Show, der Online-Show zum Deutsch lernen! Mein Name ist Stefan und hier sind unsere aktuellen Themen: unter anderem geht´s diesmal um den falschen Umgang mit „weil“, die Integrationskurse in Deutschland und -weil es von euch so oft gewünscht wurde- um Präpositionen.

Nun aber zu etwas völlig anderem… Wusstest du, dass…?

  • Wissenswertes über DaF und Deutschland

Heute: Falscher Umgang mit „weil

Wusstest du, dass …man unter einem Kausalsatz (auch Begründungssatz) in der Grammatik einen speziellen Nebensatz versteht, der den Grund für einen Sachverhalt im Hauptsatz näher beschreibt?

Häufige Konjunktionen im Deutschen sind dabei „weil“, „da“, „zumal“, „um zu“ und „umso mehr als“.

Beispiel: „Weil es regnete, spielten die Kinder gestern nicht draußen.“

In der gesprochenen Sprache hört man immer wieder Kausalsätze mit weil, bei denen das Verb nicht am Ende des Satzes steht:

„Ich kann nicht um 19 Uhr kommen, weil ich arbeite da noch.“

Diese Satzstellung ist natürlich falsch!

Richtig ist:

„Ich kann nicht um 19 Uhr kommen, weil ich da noch arbeite.“

  • Die Aussprache

Heute: der Buchstabe „R“

Reiche Russen reiten die Straße runter.

Rote Rosen riechen gut.

Rollende Reifen greifen richtig.

Eichhörnchen hören reiche Romänen.

  • Nachrichten aus DaF und Deutschland

Heute: Integrationskurse

Integrationskurse – was ist das? Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) erklärt auf seiner Webseite www.bamf.de : „Wenn Sie in Deutschland leben möchten, sollten Sie Deutsch und einige wichtige Dinge über Deutschland lernen. Der Integrationskurs hilft Ihnen dabei.“

Inhalt und Ablauf

Jeder Integrationskurs besteht aus einem Sprachkurs und einem Orientierungskurs. Der allgemeine Kurs dauert 660 bis 960 Stunden.

Im Sprachkurs werden z.B. Themen wie Einkaufen, Wohnen, Gesundheit, Arbeit, Freizeit und Medien behandelt.

Im Orientierungskurs (60 Sunden) werden z.B. Themen wie deutsche Rechtsordnung, Geschichte und Kultur sowie das Zusammenleben behandelt.

Teilnahme

Wenn es um Integrationskurse geht, sieht das Aufenthaltsgesetz unterschiedliche Regeln für Teilnahme und Kosten vor.

Generell kann man an den Kursen teilnehmen, wenn man in Deutschland:

als Arbeitnehmer / zum Zwecke des Familiennachzuges / aus humanitären Gründen / als langfristig Aufenthaltsberechtigter nach § 38a Aufenthaltsgesetz (AufenthG) / lebt.

Kostenbeitrag

Für jede Unterrichtsstunde müssen 1,20 € gezahlt werden. Der Gesamtbetrag von ca. 660 Stunden braucht nicht auf einmal gezahlt werden, sondern er kann pro Kursabschnitt á 100 Unterrichtsstunden entrichtet werden.

Tipp: Wenn der Kurs innerhalb von 2 Jahren erfolgreich absolviert wurde, bekommt man eventuell die Hälfte der Kosten zurück gezahlt.

  • Das Gespräch (Sprechen Sie mit Stefan!)

Heute: „Wie findest du…?“

Wie findest du mein neues Auto? – Ich finde dein neues Auto sehr praktisch.

Wie findest du die neue Sekretärin? – Die neue Sekretärin finde ich kompetent und sympathisch.

Wie findest du meinen Vorschlag? – Ich finde deinen Vorschlag nicht so gut.

Wie findest du den neuen Film von Woody Allen? – Ich finde den neuen Film von Woody Allen unterhaltsam, aber ich mag seine früheren Filme lieber.

Wie findest du die DaF-Show? – Die DaF-Show finde ich lehrreich und unterhaltsam.

Wie findest du das Wetter heute? – Das Wetter heute finde ich typisch herbstlich – kühl und farbenfroh.

Wie findest du deine Arbeit? – Ich finde meine Arbeit sehr interessant und abwechslungsreich.

  • Fragen und Antworten

Heute: Verben mit Präpositionen

Wofür interessierst du dich? – Ich interessiere mich für Tennis.

Worauf bereitest du dich vor? Ich bereite mich auf die Prüfung vor.

Mit wem spricht die Schülerin? Die Schülerin spricht mit der Lehrerin.

Um wen kümmert sich der Arzt? Der Arzt kümmert sich um den Patienten.

Auf wen wartet sie? – Sie wartet auf ihren Freund.

  • Das Quiz!

Zum Schluss klären wir die Quizfrage der letzten Folge, die wie folgt lautete: „Wie viele Wörter hat die deutsche Sprache“? Die Antwort musste lauten: Der Wortschatz der deutschen Standardsprache umfasst ca. 75.000 Wörter, die Gesamtgröße des deutschen Wortschatzes wird auf 300.000 bis 500.000 Wörter geschätzt.

Die Frage der heutigen Folge ist einfach: Wie viele Einwohner hat Deutschland?

Schreibt die Antwort wie immer an die Mailadresse: dafonlinehow@gmail.com.

Das war‘s mal wieder für heute! Auf der Webseite könnt ihr wie immer die Skripts zu allen Folgen der DaF-Show sehen. Und wenn euch die DaF-Show gefällt, könnt ihr sie bei YouTube abonnieren und bei Facebook folgen. Ich freue mich auf ein nächstes Mal mit euch und wünsche an dieser Stelle viel Spaß beim Deutsch lernen, schreiben und sprechen! Tschüss!

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Das Skript zur 10. Folge


DaF-Show #10

Willkommen zur 10. Folge der DaF-Show, der Online-Show zum Deutsch lernen! Mein Name ist Stefan und hier sind unsere aktuellen Themen: unter anderem geht´s diesmal über den deutschen Sonntag, die Betonung, wie teuer das Wohnen in Deutschland ist und über das Oktoberfest. Nun aber zu etwas völlig anderem… Los geht‘s!

  • Wissenswertes über DaF und Deutschland

Heute: der deutsche Sonntag

Am Sonntag wird in Deutschland in der Regel nicht gearbeitet. Es ist ein Ruhetag, an dem jeder normalerweise ausschlafen kann und den Tag nach seinen eigenen Vorstellungen verbringt. Nach einer 5-Tage-Woche kann sich der arbeitende Mensch am Sonntag ausruhen. Aber: Ist der Sonntag aus wirtschaftlicher Sicht heute noch möglich? Nach Meinung vieler Deutscher hat gerade dieser Tag eine besondere Qualität und die zunehmende Freizeit verändert die Gestaltung dieses Tages grundlegend. Viele Versuche, den Sonntag zu einem normalen Werktag zu machen, wurden von der Bevölkerung eindeutig abgelehnt. Der jüdische Sabbat ist von jeher Vorbild für den Sonntag. In der frühchristlichen Kirche wurde das Sabbatgebot auf den Sonntag als ersten Tag der Woche übertragen, in Erinnerung an die österliche Auferstehung Christi. Im Jahre 321 erklärte erstmals der römische Kaiser Konstantin den Sonntag zum Ruhetag, an dem außer Feldarbeit keine Tätigkeit verrichtet werden durfte. In Deutschland erhält der Sonntag erst Jahrhunderte später, mit der Weimarer Reichsverfassung, Verfassungsrang. 1919 in der Weimarer Republik wurde er zum Tag der Arbeitsruhe und der seelischen Erbauung erklärt. Dies wurde nach dem Zweiten Weltkrieg in der Bundesrepublik Deutschland 1949 mit Artikel 140 des Grundgesetzes festgeschrieben. Wirtschaftliches Wachstum und Arbeitszeitverkürzung, vor allem die stufenweise Durchsetzung des arbeitsfreien Samstags ab 1956, führten in Deutschland insgesamt zu mehr Freizeit. Der Sonntag blieb weiterhin ein ganz besonderer Tag. Heute wollen 77 Prozent der deutschen Bevölkerung nicht darauf verzichten. Ausschlafen steht dabei besonders hoch im Kurs, dicht gefolgt von Fernsehgucken. Das Mittagessen mit der Familie reizt etwa 50 Prozent der Menschen, der Spaziergang fast drei Viertel, wobei der sogenannte Sonntagsstaat, die gepflegte Garderobe, nicht mehr so wichtig zu sein scheint. Die kirchliche Bindung und die Verbindlichkeit des traditionellen Kirchgangs lassen in Deutschland seit Mitte der 1960er-Jahre nach. Heute gehört der Besuch des Gottesdienstes für jeden sechsten Bundesbürger noch zum Sonntagsritual.

  • Die Aussprache

Heute: Die Betonung

Deutsche Grundwörter werden in der Regel auf der ersten Silbe betont. Beispiele: die Schule, die Tonne, kommen, kam, mit, während, mager, eitel. Die Flexion (Deklination, Konjugation, Komparation) beeinflusst die Betonung nicht. Beispiele: die Schulen, die Tonnen, gekommen, kamen, magerer, am eitelsten… Die Ableitungen: Der Akzent bleibt an derselben Stelle wie beim Grundwort, wenn eine akzentlose Konstituente dazukommt. Beispiele: be-, ge-, ver-, -ig, -bar, -keit, -heit, -ung… Die akzentlosen Konstituenten werden nie betont, auch wenn das Grundwort nicht mehr klar erkennbar ist wie z.B. in „Geschäft“. Der Akzent wechselt, wenn eine akzentuierte Konstituente zum Grundwort hinzukommt. Die akzentuierte Konstituente trägt dann den Akzent. Beispiele: das Abkommen, die Einschulung, das Einkommen, weggehen…

  • Nachrichten aus DaF und Deutschland

Heute: Wo Wohnen am teuersten ist

Die weltweite Finanzkrise spüren viele Deutsche jetzt sehr direkt: auf dem heimischen Immobilienmarkt. Aus Angst vor Inflation stecken immer mehr Menschen ihr Geld in Wohneigentum – und treiben damit Preise und Mieten nach oben. Am kostspieligsten ist der Süden der Republik. Wohnen wird in Deutschland immer teurer. Laut dem aktuellen Wohn-Index des Marktforschungsinstituts F+B sind Kaufpreise und Mieten im dritten Quartal 2011 deutlich gestiegen. Der Trend ziehe sich durch alle Wohnsegmente, berichtet F+B: von Eigentumswohnungen über Einfamilien- bis hin zu Doppelhäusern. Die höheren Immobilienpreise schlagen sich auch in den Mieten nieder. Laut F+B sind die Mieten in den vergangenen zwölf Monaten um 1,2 Prozent gestiegen. Der F+B-Wohn-Index Deutschland, der die Preisentwicklungen der verschiedenen Segmente zusammenfasst, stieg im dritten Quartal 2011 um 0,9 Prozent im Vergleich zum Vorquartal – das ist fast doppelt so viel wie die allgemeine Inflationsrate.

  •  Grammatik

Heute: die Personalpronomen im Nominativ

Die Personalpronomen, auch persönliche Fürwörter genannt, werden unterschieden nach: Personen: ich, du, er, sie, es, wir, ihr, Sie, sie. Numerus: Singular und Plural. Kasus: Nominativ, Akkusativ, Dativ, Genitiv. Die Personalpronomen im Nominativ: 1. Pers. Sing.: ich / 2. Pers. Sing.: du / 3. Pers. Sing.: er/sie/es / 1. Pers. Pl.: wir / 2. Pers. Pl.: ihr / 3. Pers. Pl.: sie/Sie / Beispiel: Wo liegt das Buch? Es liegt hier. Das möchte ich jetzt lesen. Sonderstellung des Pronomens „es“: Man kann sagen: „Er kommt!“ / „Sie kommt!“ – Man kann nicht sagen: „Es kommt!“ Steht das „es“ im Akkusativ, kann es im Gegensatz zum „ihn“ oder „sie“ nie vor dem finiten Verb stehen: Ihn meine ich. Sie meine ich. Aber nicht: Es meine ich. Nicht vergessen! -Personalpronomen haben grundsätzlich den gleichen Genus der Substantive, die sie ersetzen. -Das neutrale Pronomen „es“ kann nicht betont werden. -Zur Weiterführung im Text nimmt man die Pronomina der/die/das in Alltagsdialogen.

  • Kultur, Land und Leute

Heute: das Oktoberfest

Auf der Wies´n sagt man: „O‘zapft is“. Das Oktoberfest in München (mundartlich Wiesn) ist eines der größten Volksfeste der Welt. Es findet seit 1810 auf der Theresienwiese in der bayerischen Landeshauptstadt München statt und wird Jahr für Jahr von rund sechs Millionen Menschen besucht; im Jahr 2011 zog das Oktoberfest fast sieben Millionen Besucher an. Für das Oktoberfest brauen die Münchner Brauereien ein spezielles Bier (Wiesn-Märzen) mit mehr Stammwürze und damit auch mit höherem Alkoholgehalt (rund 6–7 %). Das Oktoberfest wird im Bairischen meist Wiesn (von Theresienwiese) genannt. Das Genus von Wiesn ist weiblich (die Wiesn, im Bairischen d’Wiesn), der Numerus ist Singular. Da es sich bei Wiesn um die bairische Form von Wiese (Singular) und nicht von Wiesen (Plural) handelt, ist ein Apostroph bei der Schreibung nicht nötig. Der Begriff Wiesn wird neben dem Oktoberfest auch für die Theresienwiese selbst verwendet; man kann also auch außerhalb der Oktoberfestzeit auf die Wiesn gehen. Während des Oktoberfestes wird die Theresienwiese im offiziellen Sprachgebrauch auch als Festwiese bezeichnet, so beispielsweise auf den Hinweisschildern der öffentlichen Verkehrsmittel, die während des Festes extra montiert werden.

  •  Das Quiz!

Zum Schluss klären wir die Quizfrage der letzten Folge, die wie folgt lautete: „Was ist die deutsche Bedeutung von „Science Slam“? Die Antwort musste lauten: Ein Science Slam (deutsch: Wissenschaftswettstreit) ist ein wissenschaftliches Kurzvortragsturnier, bei dem Wissenschaftler ihre Forschungsthemen innerhalb einer vorgegebenen Zeit vor Publikum präsentieren. Die Frage der heutigen Folge ist: Wie viele Wörter hat die deutsche Sprache?

Schreibt die Antwort wie immer an die Mailadresse: dafonlinehow@gmail.com. Das war‘s mal wieder für heute, ich freue mich auf ein nächstes Mal mit euch und wünsche an dieser Stelle viel Spaß beim Deutsch lernen, schreiben und sprechen! Tschüss!

Das Skript zur 7. Folge


DaF-Show #7

Willkommen zur 7. Folge der DaF-Show, der Online-Show zum Deutsch lernen! Mein Name ist Stefan und hier sind unsere aktuellen Themen: der DaF-Blog „Angenehmdeutsch“, der Tod des deutschen Humoristen Loriot und eine neue Art, Wissenschaft als Unterhaltung zu präsentieren, der Science Slam.

An dieser Stelle etwas in eigener Sache: Die DaF-Show geht auf Reisen. Ich werde euch daher im September die Stationen meiner Deutschlandreise in kurzen Folgen zeigen. Es werden einfache und kurze Folgen sein, ohne große Bearbeitung der Videos. Alles, was schnell mit dem iPhone gefilmt, vertont und geschnitten werden kann. Ende September geht es dann wie gewohnt mit den Folgen der DaF-Show weiter!

  • Wissenswertes über DaF und Deutschland

Heute: der DaF-Blog „Angenehmdeutsch“

Mir ist ein sehr interessanter Blog für Deutschlerner aufgefallen: Der „Angenehmdeutsch“-Blog. Was sich Isabella seit März 2011 einfallen lässt, um konstruktive Beiträge zum Thema Deutsch lernen zu posten, ist wirklich sehr interessant und „angenehm“!

  • Nachrichten aus DaF und Deutschland

Heute: Loriot ist tot

Seine Sketche sind legendär, sein Charakter galt als vorbildlich: Deutschland hat am 22. August 2011 einen der größten Unterhalter der Nachkriegszeit verloren. Vicco von Bülow, besser bekannt als Loriot, ist im Alter von 87 Jahren gestorben. Bundespräsident Wulff würdigte seine „vornehme Gelassenheit“.

„Sein unvergesslicher Humor hat uns Freude bereitet und menschliches Verhalten unnachahmlich gespiegelt“, sagte Wulff. Mit seinen Sketchen habe Loriot Fernsehgeschichte geschrieben. Der Bundespräsident betonte: „Wir sind traurig über einen unersetzlichen Verlust.“

Loriot galt als Deutschlands erfolgreichster und nobelster Humorist, durch Bücher, mit Karikaturen und satirischen Prosastücken, Filmauftritten, Fernsehserien und Spielfilmen erreichte er ein Millionenpublikum.

Seine zahlreichen Sketche sind legendär – etwa die Nudel im Gesicht beim verpatzten Rendezvous, der missglückte Auftritt des Lottogewinners Erwin Lindemann oder die Cartoons „Herren im Bad“ und „Das Frühstücksei“. Auch seine beiden Kinofilme „Ödipussi“ (1988) und „Pappa ante portas“ (1991) begeisterten Millionen Menschen.

  • Kultur, Land und Leute

Bei einem Science Slam präsentieren Wissenschaftler ihre Arbeits- und Forschungsgebiete einem Publikum, das nicht vom Fach ist. Diese Kurzvorträge dauern in der Regel weniger als 10 Minuten. Das Publikum wählt am Schluss einen Sieger oder eine Siegerin. Bei der Bewertung spielen sowohl der wissenschaftliche Inhalt, als auch die Verständlichkeit und der Unterhaltungswert eine Rolle. Ziele solcher Veranstaltungen sind einerseits, die Kommunikationsfähigeit des Wissenschaftsnachwuches zu fördern und andererseits, in der Öffentlichkeit mehr Interesse für Wissenschaftliche Fragestellungen zu schaffen.  (Quelle: Wikipedia).

Im Internet findet man schon ziemlich viele Videos von Science-Slam-Beiträgen. Viele davon kann man gut im Rahmen von Kursen einsetzen, die auf die sprachlichen Anforderungen eines Studiums vorbereiten. Sie sind kurz genug (10 Minuten oder weniger) und das wissenschaftliche Thema ist für ein Laienpublikum aufbereitet und setzt also keine Fachkenntnisse voraus.

  • Das Quiz!

Zum Schluss klären wir die Quizfrage der letzten Folge, die wie folgt lautete: „Wann sagt man „Kopf oder Zahl“? Die Antwort musste natürlich lauten: Wenn bei einer Entscheidung zwischen zwei Möglichkeiten eine Münze geworfen wird, heisst es vorher „Kopf oder Zahl“? Fällt die Münze beispielsweise auf die Seite, auf der eine Zahl abgebildet ist, entscheidet die Person, die vor dem Wurf „Zahl“ gesagt hat.

Das war‘s mal wieder für heute, ich freue mich auf ein nächstes Mal mit euch und wünsche an dieser Stelle viel Spaß beim Deutsch lernen! Tschüss!

Das Skript zur 6. Folge


DaF-Show #6

Hallo zur 6. Folge der DaF-Show, der Online Show zum Deutsch lernen. Mein Name ist Stefan und heute werde ich über Zahlen und Zahlwörter und in den Nachrichten kurz über ein aktuelles Thema aus Deutschland reden, dem Bau der Berliner Mauer vor 50 Jahren.

Natürlich fehlt die Quizfrage am Ende der Folge genau so wenig wie die Rubrik „Fragen und Antworten“, in der wir uns heute um Uhrzeiten kümmern werden.

Nun aber zu etwas völlig Anderem…. Los geht‘s!

  • Wissenswertes

Wir Menschen erklären uns gerne die Welt mittels Zahlen. Wir möchten immer gerne wissen, wie groß etwas ist oder wie schwer, wie viel es gibt oder wie lange etwas dauert. Um darauf Antworten zu geben brauchen wir Zahlen bzw. Zahlwörter. Ein paar davon habe ich Euch in Bezug auf Deutschland zusammengestellt:

Zahlen: Bevölkerungsstand

Einwohner gesamt: 81.802.300

Einwohner männlich: 40.103.600

Einwohner weiblich: 41.698.700

Einwohner Ausländer:   7.139.900

(Quelle: Statistisches Bundesamt Deutschland / Stand 2009)

Zahlen: Fläche

Fläche gesamt: 357.123,50 km2

Größtes Bundesland: Bayern, 70.549,97 km2

Einwohner je km2 : 229

Bevölkerungsentwicklung: -0,9%

Zahlen: Einkommen

Durchschnittlicher Brutto Verdienst im Monat: 2.305 €

Durchschnittlicher Privater Konsum im Monat: 1.436 €

Zahlen: Wohnen

Mieten: In Deutschland leben mehr als die Hälfte aller Haushalte in gemieteten Wohnungen oder Häusern. In kaum einem anderen Land ist der Anteil der Mieter so hoch: In Spanien, Italien und Großbritannien beispielsweise wohnt gerade jeder fünfte, im europäischen Durchschnitt jeder dritte Haushalt zur Miete.

  • Die Aussprache

Heute: die Zahlwörter

Bei den Ordnungszahlen hängt man im Deutschen den Kardinalzahlen die Endung „-te“ an. Ausnahme: 3. (dritte) und 7. (siebte). Ab der Zahl 20 hängt man die Endung „-ste“ an.

Bei den Bruchzahlen sprechen wir wie folgt:

1/3 = ein Drittel

10/2 = zehn Zweitel

5/1 = fünf Eintel

1/2 = ein Halb

Ausdrücke mit „halb“

Das Glas ist halb voll.

Die Hälfte von dem Geld.

Die Früchte sind halb reif.

Der alte Mann ist halb blind.

Die Kinder sind halb nackt.

Der Flüchtling ist halb verhungert.

  • Nachrichten aus DaF und Deutschland

Heute 50 Jahre Mauerbau

Der 13. August 1961 „war ein warmer Sommertag“ lautet der fast idyllische erste Satz von Willy Brandts Erinnerung an den Mauerbau. Doch was der damalige Berliner Regierende Bürgermeister beschreibt, ist die Erfahrung eines Schocks. Der Begriff bedeutet laut Brockhaus dem Wortsinn nach „Stoß, Schlag, Erstarrung“, psychologisch den „Zustand nach plötzlich auftretenden, unerwarteten und katastrophenartigen Ereignissen, der mit Orientierungslosigkeit, Fassungslosigkeit, starker Erregung oder Erstarrung einhergeht“. Der Mauerbau war beides: Er traf Berlin und die Welt unerwartet und stieß die Stadt in einen Zustand radikaler Ratlosigkeit.

(Off) Beton und Stacheldraht. Volkspolizisten der DDR verstärken die Absperrungen au der Berliner Mauer. Die Trennung erfolgte am frühen Morgen. Der 13. August 1961 überraschte viele und riss tiefe Wunden in die Stadt. Doch der Tag war auch ein Anfang.

Anlagen der Berliner Mauer

156 km Mauerlänge zwischen 3,40 m und 4,20 m Höhe

44,5 km Metallgitterzaun

161 km Lichttrasse

186 Beobachtungstürme

259 Hundelaufanlagen

20 Bunker

Der 13. August zerteilt mit einem Schlag und zugleich tausendfach den lebendigen Organismus, der die Stadt noch immer ist.

Die Schicksale dieses Tages und der Tage danach beschreiben es: viele, die den Abend im Stadtteil Zehlendorf verbracht haben, und nicht mehr zurück können; Eltern im Stadtteil Pankow getrennt von den Kindern im Stadtteil Wilmersdorf; rund 50.000 Ost-Berliner Grenzgänger ausgesperrt von ihren Arbeitsplätzen im Westen.

Mauerfall

Die Berliner Mauer „fiel“ in der Nacht von Donnerstag, dem 9. November, auf Freitag, den 10. November 1989, nach über 28 Jahren ihrer Existenz.

Bis Mitternacht waren alle Grenzübergänge im Berliner Stadtgebiet offen. Auch die Grenzübergänge an der West-Berliner Außengrenze sowie an der innerdeutschen Grenze wurden in dieser Nacht geöffnet. Bereits am späten Abend verfolgten viele die Öffnung der Grenzübergänge im Fernsehen und machten sich teilweise dann noch auf den Weg. Der große Ansturm setzte am Vormittag des 10. November 1989 ein, da die Grenzöffnung um Mitternacht vielfach „verschlafen“ wurde.

  • Das Gespräch

Wiederholen Sie!

Heute: In Zahlen sprechen

A Wie viele Geschwister haben Sie?

A Wann ist die Party?

A Um wie viel Uhr beginnt sie?

A Wie viel kostet das?

A Der wievielte ist heute?

  • Das Gespräch

Sprechen Sie mit Stefan!

Heute: In Zahlen sprechen

B Ich habe einen Bruder und zwei Schwestern.

B Die Party ist am Samstag, den 27. August.

B Sie beginnt um halb neun.

B Das kostet 21,85 €.

B Heute ist der 17. August 2011

  • Fragen und Antworten

Wie spät ist es?

Wie spät ist es? Es ist zehn nach zehn (Uhr).

Wie spät ist es? Es ist drei Uhr.

Wie spät ist es? Es ist fünf vor zwölf (Uhr).

Wie spät ist es? Es ist kurz vor drei (Uhr).

  • Kultur, Land & Leute

Wer verdient was?

sich seine Brötchen verdienen = seinen Lebensunterhalt verdienen

Berufe mit hohen Verdiensten: Brutto-Verdienst pro Jahr

Geschäftsführer 91.180 €

Rechtsvertreter 82.180 €

Berufe im Luftverkehr 77.683 €

Unternehmensberater 76.240 €

Arzt 75.733 €

Chemiker 75.065 €

Berufe mit niedrigen Verdiensten: Brutto-Verdienst pro Jahr

Friseur 15.787 €

Wäscher 20.323 €

Gebäudereiniger 21.317 €

Raumpfleger 21.516 €

Betreuer 21.685 €

Fleischhersteller 23.333 €

Zum Schluss gibt es, wie gewohnt, die Quizfrage: Wer von euch weiß, was es mit dem Ausspruch „Kopf oder Zahl“ auf sich hat?

Die Antwort schickt mir bitte an dafonlineshow@gmail.com oder in die Kommentarfunktion der Webseite http://www.daf-show.com. Auf der Webseite findet ihr alle Skripts zu den Folgen und könnt euch alle Videos ansehen.

Jetzt wünsche ich euch viel Spaß beim Deutsch sprchen, lernen und schreiben und freue mich auf euch das nächste Mal, bis dann… Tschüss!

Credits Folge 6:

pitopia.de

animaatjes.de

steinburgerpartyraum.de

de.123rf.com

de.collclips.com

slideshine.de

fotosearch.de

canstockphoto.de

berlin-bildergalerie.de

berlin.bloguez.com

berlin.de

familiesiebertinwinnipeg.blogspot.com

imanlitzderliebe.wordpress.com

mz-web.de

wipo.mieo.de


Das Skript zur 5. Folge


DaF-Show #5

DaF-Show Spezial! Viele von Euch haben mir geschrieben, dass sie gerne etwas über die Studiensituation in Deutschland erfahren möchten. Daher ist das einzige Thema dieser Spezial-Folge: Studieren in Deutschland.

Skript DaF-Show #5

Spezial: Studieren in Deutschland

Hallo zur 5. Folge der DaF-Show! Mein Name ist Stefan und heute gibt es eine Spezial-Ausgabe: Viele von euch haben mir geschrieben, dass sie gerne etwas über die Studiensituation in Deutschland erfahren möchten. Daher ist das einzige Thema dieser Folge: Studieren in Deutschland. Ich werde euch ein paar grundsätzliche Informationen geben und über eine Linkliste am Ende der Show auf weiteres Material hinweisen. Wenn ihr jedoch konkrete Fragen haben solltet, schreibt mir gerne eine Mail an dafonlineshow@gmail.com oder schreibt in die Kommentarfunktion der Webseite http://www.daf-show.com

Los geht‘s!

  • Wissenswertes

Um an einer deutschen Hochschule studieren zu können, ist im Allgemeinen die Hochschulreife erforderlich: für ein Studium an einer Universität die allgemeine (zum Beispiel Abitur) oder fachgebundene Hochschulreife, für ein Studium an einer Fachhochschule die Fachhochschulreife. Des Weiteren können in Deutschland auch Personen ohne Berechtigung zum Hochschulstudium zu einigen Studiengängen zugelassen werden, wenn sie beruflich qualifiziert sind und die Mittlere Reife vorweisen; ferner sind je nach Bildungseinrichtung und Studiengang besondere Prüfungen und ein Probestudium erforderlich.

Bei einigen Studienfächern bestehen Zulassungsbeschränkungen, zum Beispiel ein Numerus clausus, der sich aus dem Abiturnotendurchschnitt ergibt. Bei Fächern, die bundesweit an vielen Hochschulen zulassungsbeschränkt sind, werden der Gerechtigkeit wegen die Studienplätze über die Stiftung für Hochschulzulassung (SfH) in Dortmund vergeben. Der Trend geht aber dahin, dass die einzelnen Hochschulen ihre Studierenden selbst auswählen sollen. Daneben bestehen auch örtliche Zulassungsbeschränkungen für einzelne Fächer an Universitäten und Fachhochschulen.

Man unterscheidet zwischen grundständigen Studium, das zu einem ersten Hochschulabschluss führt (Bachelor, Diplom, Magister, erstes Staatsexamen, Lizenziat, Baccalaureus), und postgradualem Studium (Master), das ein grundständiges Studium voraussetzt. Auch ein Doktorstudium ist ein postgraduales Studium. Der deutsche Begriff postgradual bedeutet nach Abschluss eines Hochschulstudiums stattfindend. (Wikipedia)

In Deutschland gibt es derzeit 268 staatliche Hochschulen, 41 kirchliche und 63 private Hochschulen. Je nach Hochschultyp sind Fächerprofil, Qualifizierungsmöglichkeiten und Zugangsvoraussetzungen sehr unterschiedlich. (efors.eu)

Nach wie vor wird von ausländischen Studierenden erwartet, dass sie über ausreichende Deutschkenntnisse verfügen, wenn sie zu einem Studienaufenthalt nach Deutschland kommen. Allerdings werden auch in Deutschland vermehrt Studiengänge in englischer Sprache angeboten, so dass deutsche Sprachkenntnisse nicht immer unabdingbare Vorraussetzung für ein Studium in Deutschland sind. Dies wird auch durch das Ergebnis der aktuellen Sozialerhebung bestätigt. 7 % der Bildungsausländer haben in Deutschland ein Studium aufgenommen, ohne vorher die deutsche Sprache gelernt zu haben

(2006: 5 %). Dabei handelt es sich vor allem um Graduierte aber auch Studierende, die ein Teilstudium in Deutschland absolvieren. Mehr als die Hälfte (53 %) der Bildungsausländer brachte Kenntnisse der deutschen Sprache aus dem Heimatland mit.

  • Nachrichten aus DaF und Deutschland

Die Jobchancen in Deutschland haben sich verbessert. International sieht es dagegen anders aus: Der Berufsstart ist derzeit in Europa nicht überall leicht zu meistern. Die Vorlieben für Arbeitgeber sind aber weitgehend gleich.

(Off) Deutsche Studenten sind optimistisch

Rund 20.000 Studenten von den besten Hochschulen Europas befragte das Beratungsunternehmen Universum, wie sie ihre Jobchancen bewerten und welche Arbeitgeber sie bevorzugen. Unter den 135 vertretenen Nationalitäten waren die Deutschen am optimistischsten – mehr als die Hälfte der Teilnehmer gab an, sich ziemlich sicher zu sein, bei ihrem Lieblingsarbeitgeber tatsächlich punkten zu können.

In Großbritannien, Irland, Italien oder Griechenland sieht das dagegen anders aus. Mehr als zwei Drittel der Studenten sieht hier seine Felle davon schwimmen. In Spanien ist nicht einmal jeder Fünfte überzeugt, er könne beim bevorzugten Unternehmen eine Stelle ergattern.

  • Das Gespräch: Wiederholen Sie!

Heute: Bei der Studienberatung

Student         Was brauche ich, um in Deutschland studieren zu können?

Student         Welche Universität kommt für mich in Frage?

Student         Wo finde ich eine geeignete Wohnung?

Student         Gibt es für mich finanzielle Unterstützung?

Student         Was kostet durchschnittlich ein Studienmonat in Deutschland?

  • Das Gespräch: Sprechen Sie mit Stefan!

Heute: Bei der Studienberatung

Studienberatung         Zunächst einmal brauchst du Zeugnisse, die im Heimatland zum                                         Studium berechtigen und dem deutschen Abitur gleichwertig sind.

In der Regel werden auch Sprachliche Voraussetzungen verlangt.

Für eine erfolgreiche Bewerbung benötigst du Deutschkenntnisse                                        auf dem Niveau B 1. Für einige Fächer und Universitäten benötigst                                        du den Nachweis weiterer Fremdsprachenkenntnisse. Genaue                                            Informationen dazu findest du auf der Webseite deiner Wunschuni.

Nicht zu vergessen ist gegebenenfalls eine Erlaubnis, sich in der                                          Bundesrepublik Deutschland zu Studienzwecken aufzuhalten.

Studienberatung         Das hängt natürlich in erster Linie von Deinem angestrebten Studium                                     ab. Und ob du lieber an einer großen Universität wie Hamburg oder                                     Berlin studieren möchtest oder eine kleinere Universität, wie die in                                         Lüneburg oder viele in Ostdeutschland, bevorzugst. Bei großen                                             Uni‘s hast du den Vorteil der breiten Fächerwahl und guter                                                   Infrastruktur. Allerdings ist man hier als Student oft nicht mehr als                                          eine Nummer und studiert weitestgehend anonym.

Studienberatung         Normalerweise hilft die gewählte Universität in solchen Fragen. Oft                                        gibt es Studentenwohnheime, in denen sich mehrere Studenten                                           eine Wohnung teilen oder jeder Einzelne ein Zimmer mieten kann.                                        Auch am Schwarzen Brett findet man in der Regel viele Angebote                                        von Studenten, die Mitbewohner suchen.

Studienberatung         Im Normalfall gibt dir über eventuelle Finanzhilfen die Universität                                           Auskunft. Es existieren verschiedene Programme, die Studenten                                           über Stipendien finanziell unterstützen. Auch danach sollte man die                                       Universität konkret ansprechen.

Studienberatung         Das hängt natürlich von jedem Einzelnen ab. Wenn du eine eigene                                       Wohnung mietest und immer in der Uni-Mensa oder beim Italiener                                         essen gehst, gibst du natürlich mehr Geld aus, als wenn du dir eine                                     Wohnung teilst. Auch sind die Semesterbeiträge, die man als                                                 Student den Universitäten zu zahlen hat, sehr variabel. Aber                                                 vielleicht könnte man über den Daumen gepeilt einen Betrag von ca.                                     700-800 € nennen. Aber wie gesagt, man kann auch mit weniger                                           Geld studieren oder wesentlich mehr Geld benötigen. Das ist ein                                           wichtiger Faktor, der gut durchdacht sein sollte!

  • Kultur, Land & Leute

Heute: Universitäten

Und zum Schluß kommen wir zur Quizfrage, die heute ganz nahe am Thema bleibt: Was bedeutet die Redensart „seine Felle davon schwimmen sehen“? Hmm?

  • Das Quiz!

Heute: Was bedeutet die Redensart „seine Felle davon schwimmen sehen“?

Links

http://www.study-in.de

http://www.studium-in-deutschland.info

http://www.studiengang-verzeichnis.de

http://www.deutschlernen-blog.de

http://www.internationale-studierende.de

http://www.studentenpilot.de/studium/

http://www.studium-ratgeber.de/studieninfos-auslaender.php

http://www.ausländerstudium.de/

http://www.studieren-info.de/studium/…/bafoeg-fuer-auslaender/

http://www.auswaertiges-amt.de

Quellen:

Klicke, um auf Internationalisierungbericht.pdf zuzugreifen

Statistisches Bundesamt

Das Skript zur 4. Folge


DaF-Show #4

Hamburg, Aussprache „R“, Goethe-Institut

Hallo und Herzlich Willkommen zur 4. Folge der DaF-Show! Mein Name ist Stefan und heute haben wir unter anderem folgende Themen: Hamburg – Das Tor zur Welt / das deutsche Kulturinstitut Goethe-Institut / teure Handyrechnung. Das Thema für den Beitrag „Im Gespräch mit Stefan“ wurde heute von Zuschauern der DaF-Show angeregt! Husain Salem und Chinghua Tsai wünschten sich das Thema „Beim Arzt in der Sprechstunde“. Am Ende gibt‘s wie immer die Auflösung der Quizfrage aus der letzten Folge und die neue Frage. Aber erstmal zu etwas völlig anderem…

  • Wissenswertes

Heute: Das Goethe-Institut

Das Goethe-Institut ist das weltweit tätige Kulturinstitut der Bundesrepublik Deutschland. 

Es fördert die Kenntnis der deutschen Sprache im Ausland und pflegt die internationale kulturelle Zusammenarbeit. Darüber hinaus vermittelt es ein umfassendes Deutschlandbild durch Information über das kulturelle, gesellschaftliche und politische Leben. 

Mit seinem Netzwerk aus Goethe-Instituten, Goethe-Zentren, Kulturgesellschaften, Lesesälen sowie Prüfungs- und Sprachlernzentren nimmt es seit über fünfzig Jahren weltweit zentrale Aufgaben der auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik wahr.

Die Aufgaben des Goethe-Instituts sind unter anderem:

– die Förderung der Kenntnis der deutschen Sprache im Ausland

– die Pflege der internationalen kulturellen Zusammenarbeit

  • die Vermittlung eines umfassenden Deutschlandbildes

Im Sommer 2011 feiert das Goethe-Institut seinen 60. Geburtstag. Aus dem 1951 von sechs Deutschlehrern gegründeten Verein ist ein weltumspannendes Netzwerk geworden.

Zum Geburtstag sagt die DaF-Show einen „Herzlichen Glückwunsch“!

  • Aussprache: Heute – Das deutsche „r“

Im Deutschen gibt es fünf verschiedene Möglichkeiten der Aussprache des „r“:

Es kann mit der Zungenspitze oder dem Zäpfchen gerollt oder kurz angeschlagen sowie an diesem gerieben werden.

Heute wird „r“ meist als Zäpfchen-R ausgesprochen.

Ursprünglich wurde der Buchstabe als „gerollter“ Zungenspitzlaut ausgesprochen.

In Bayern, in ländlichen Regionen Österreichs sowie in der westlichen Deutschschweiz überwiegt diese Aussprache immer noch, wie auch in übrigen europäischen Ländern (außer in Frankreich, Belgien und Dänemark sowie in Westnorwegen und im südschwedischen Schonen).

Quelle: Wikipedia

Manchmal spricht man es nicht mit – manchmal schon.

Beim Wort „kurz“ spricht man das „r“ mit aus.

Beim Wort „hart“ zum Beispiel würde es auch ausreichen, wenn man „haaht“ sagt.

Das Wort „Heer“ spricht man eher als „Hea“.

Doppel-r wird in jedem Fall mit ausgesprochen.

(z.B. „starr“ )

Hast du schon mal versucht zu Gurgeln oder zu Knurren? Wenn die Zunge hinten den Gaumen berührt und du Luft ausatmest, dann entsteht ein Geräusch, das dem hier gesprochenem R am ähnlichsten ist.

Quelle: de.answers.yahoo.com

  • Nachrichten aus DaF und Deutschland

LG Berlin: Prepaid-Kunde braucht Handyrechnung in Höhe von 14.727,65 Euro nicht zu bezahlen

Viele Kunden gehen bei einem Prepaid-Handy davon aus, dass sie höchstens den aufgeladenen Betrag an den Mobilfunkanbieter bezahlen müssen. Umso erstaunter war der Besitzer eines solchen Handys, als er plötzlich eine teure Rechnung in seinem Briefkasten vorfand.

Als der die Rechnung in Höhe von 14.726,65 Euro wegen angeblicher Internetnutzung nicht bezahlen wollte, kannte der Anbieter keine Gnade. Er berief sich darauf, dass der Kunde die Option automatische Aufladung gewählt habe, die sich ” Webshop-Wiederaufladung 10“ nannte. Hier dürfe der Anbieter beim Überschreiten des aufgeladenen Betrages die Aufladung in unbegrenzter Höhe fortschreiten. Und dies sei hier notwendig gewesen.

Der Kunde konterte damit, dass der Sinn eines Prepaid-Vertrages gerade darin liegt, dass man nur höchstens den aufgeladenen Betrag entrichten muss.

Das Landgericht Berlin stellte sich in seinem Urteil vom 18.07.2011 auf die Seite des Kunden. Dieser braucht aufgrund des abgeschlossenen Prepaid-Vertrages nur davon auszugehen, dass Gespräche nur durch Aufladung über das Guthabenkonto oder einmalig in Höhe von 10 Euro abgerechnet werden. Darüber hinaus darf die automatische Aufladeoption kein Freibrief für „Abzocke“ sein. Das bedeutet, dass der Mobilfunkanbieter hier ohne ausdrückliche Genehmigung des Verbrauchers nur einmal einen Betrag in Höhe von 10 Euro aufladen darf.

Infolgedessen wurde der Kunde vom Landgericht Berlin lediglich zu der Zahlung eines Betrages in Höhe von 10,- Euro verurteilt. Das bedeutet, dass der Anbieter auch fast für die kompletten Kosten des Verfahrens aufkommen muss.

Dieses Urteil ist sehr zu begrüßen, weil Verbraucherverbände gerade Kunden mit einem schmalen Geldbeutel die Nutzung eines Prepaid-Handys empfehlen. Denn hier ist normalerweise eine gute Kostenkontrolle gewährleistet.

Quelle: http://www.wikio.de/deutschlandE

  • Das Gespräch: Wiederholen Sie!

Thema: In der Sprechstunde

Arzt Guten Tag! Was fehlt Ihnen denn?

Arzt Das tut mir Leid. Wie lange haben Sie die Schmerzen denn schon?

Arzt Dann gehen Sie mal nach Hause, setzen Sie sich an die frische Luft und ruhen sich aus!

Arzt Haben Sie Aspirin zu Hause?

Arzt Das verstehe ich. Brühen Sie sich doch einen frischen Melissentee auf und trinken Sie ihn langsam, schluckweise während Sie ausruhen. Die Melisse wirkt beruhigend und krampflösend.

  • Das Gespräch: Sprechen Sie mit Stefan!

Thema: In der Sprechstunde

Patient Guten Tag, Herr Doktor! Ach, mir geht es heute gar nicht gut. Ich habe solche Kopfschmerzen!

Patient Seit heute morgen! Dabei hatte ich endlich mal ausschlafen können. Als ich aufwachte, tat mir der Kopf weh.

Patient Das habe ich schon ausprobiert. Aber mein Kopf tut mir immer noch weh!

Patient Ja, aber ich möchte lieber eine Medizin nehmen.

Patient Das klingt gut! Vielen Dank für Ihren Ratschlag! Auf Wiedersehen!

  • Kultur, Land & Leute

Heute: Hamburg

(Off) Heute: Die Hansestadt Hamburg.

Die Bewohner von Hamburg sagen gern: Hamburg ist das Hoch im Norden und das Tor zur Welt. Damit meinen sie, dass Hamburg eine bedeutende Stadt im Norden Deutschlands ist und wegen ihres großen Hafens ein Startpunkt für Reisen in die weite Welt sein kann.

(Off) Hamburg ist mit knapp 1,8 Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt Deutschlands und die siebtgrößte der Europäischen Union. Hamburg hat über 60 Theater, über 100 Musikclubs, etwa 60 Museen, rund 280 Musikverlage und 200 Tonträger-Unternehmen. Außerdem leben und arbeiten in Hamburg mehr als 10.000 selbstständige Künstler. Über das gesamte Stadtgebiet hinweg sind kleinere Parks und Grünanlagen verteilt, die Hamburg zu einer grünen Stadt machen.

Die Freie und Hansestadt Hamburg (niederdeutsch Hamborg) ist als Stadtstaat ein Land der Bundesrepublik Deutschland und mit knapp 1,8 Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt Deutschlands, siebtgrößte der Europäischen Union sowie größte Stadt, die nicht Hauptstadt einer ihrer Mitgliedsstaaten ist.

Hamburg ist auch die Stadt mit den meisten Millionären Deutschlands. Aus alter Hamburger Tradition geben die reichen Bürger als Mäzen ihrer Stadt etwas von ihrem Reichtum zurück, so dass es in Hamburg mehr als 1000 Stiftungen gibt, die das Leben in allen Lebensbereichen der Stadt unterstützen – auch dies ist ein Rekord in Deutschland.

  • Das Quiz

Die Frage in Folge 3 war: „Wo verbringen Deutsche am liebsten ihren Urlaub“?

Die Antwort ist: Statistisch verbringt die Mehrheit aller Deutschen ihren Urlaub in Deutschland! Ob sie dabei an die Küste fahren oder in die Berge, oder gar „auf Balkonien“, also auf ihrem eigenen Balkon, den Urlaub verbringen… das ist dabei ganz egal.

Die Frage heute lautet: Was bedeutet die Redensart „auf dem Holzweg“ sein? Hmm?

Wisst ihr es? Schreibt mir doch die Antwort an dafonlineshow@gmail.com oder in die Kommentarfunktion auf der Webseite http://www.daf-show.com, auf der ihr wieder das Skript zu dieser Folge nachlesen könnt.

Das war‘s für heute! Ich wünsche euch viel Spaß beim Deutsch sprechen, schreiben und lernen und bedanke mich für euer Interesse! Bis zum nächsten Mal! Tschüss!

Das Skript zur 3. Folge


DaF-Show #3

Ausländer, Vokale, Feierabend

Hallo und Willkommen zur 3. Folge der DaF-Show! Mein Name ist Stefan und heute sprechen wir über Ausländer und üben die Aussprache der Vokale. Im Gespräch mit Stefan ist das Gesprächsthema heute „mit dem Auto“. Am Ende gibt‘s noch die Quizfrage, die in der nächsten Folge beantwortet wird. Aber erstmal zu etwas völlig anderem…

  • Wissenswertes

Heute: Jeder ist überall mal Ausländer

Es leben ca. 7,5 Millionen Ausländer in Deutschland. Es leben auch soviel Einwohner mit Migrationshintergrund (die den deutschen Pass haben) in Deutschland. Also sind rund 15 ;io. Menschen, die n Deutschland leben, nicht deutschstämmig. Größte Völkergruppen: Türken, Kurden, Iraner, Araber, Russen, Polen, Bosnier, Albaner, Griechen, Italiener, Spanier…

Die meisten Ausländer in Deutschland sind Türken. Die meisten Ausländer in der Schweiz sind Deutsche.

  • Die Aussprache

Die Vokale

Das Vokalsystem des Deutschen ist mit rund 15 Vokal-Phonemen relativ groß, die Spanische Sprache zum Beispiel kennt nur fünf. Diese Vokalphoneme werden durch die acht Vokalbuchstaben a, e, i, o, u, ä, ö und ü dargestellt. Unterschieden werden vor allem lange und kurze Vokale:

(Off) a – als kurzer Vokal, wie bei „Kamm“.

a – als langer Vokal, wie bei „Kamin“.

e – als kurzer Vokal, wie bei „Stelle“.

e – als langer Vokal, wie bei „bitte“.

ä – als langer Vokal, wie bei „Käse“.

i – als kurzer Vokal, wie bei „Mitte“.

i – als langer Vokal, wie bei „vital“.

o – als kurzer Vokal, wie bei „offen“.

o – als langer Vokal, wie bei „Ofen“.

ö – als kurzer Vokal, wie bei „Hölle“.

ö – als langer Vokal, wie beo „Ödem“.

  • Nachrichten

Und hier die Nachrichten aus DaF und Deutschland.

Hamburg

Wer Ende der Woche an der Baustelle des Apple-Stores in Hamburg vorbei lief, dürfte sich gewundert haben: Ein riesiges Windows-Logo (Off) leuchtete von der Fassade herunter. Nun ist auch ein Video der Spaßvögel aufgetaucht 

(http://vimeo.com/wav/jungfernstieg), die diese Guerilla-Aktion mit Bau-Absperrung und Neon-Westen durchgezogen haben.

Zwar wurde das Logo schon kurze Zeit später wieder entfernt, trotzdem eine gelungene Aktion – im Sinne von Interventionskunst à la Improv everywhere oder Street Art à la Banksy.

Über die Hintergründe ist noch nichts bekannt, das Video stammt von einer Street-Art-Gruppe namens “we are visual” (.wav), die auch ein Video über die Verkleidung eines Aussichtsturms als Dinosaurier gedreht haben – der die Elbphilharmonie angreift.

Nachdem der erste Hamburger Apple Store bei neuen Produktlaunches aus allen Nähten platzt, baut Apple am Jungfernstieg ein zweites zweistöckiges Geschäft, das im Spätsommer eröffnet werden soll. iFun zeigte bereits am Freitag die ersten Fotos von der Prankster-Aktion, ediblyapple berichtet, dass die Windows-Farben bereits kurze Zeit später wieder beseitigt wurden.

  • Das Gespräch (Wiederholen Sie!) Mit dem Auto

A Fährst du heute noch in die Stadt?

A Kannst Du mich mitnehmen?

A Ich fahre doch morgen ans Meer. Da brauche ich noch eine

Badehose.

A Genau, wenn Du mich da absetzen könntest…

A Schön… Dann sag mir doch bitte Bescheid, wenn´s losgeht!

  • Das Gespräch (Sprechen Sie mit Stefan!)

B Ja, denn ich muss zum Zahnarzt.

B Natürlich! Wo willst Du denn hin?

B Die bekommst Du sicher im neuen Einkaufszentrum am Bahnhof.

B Na klar! Ich werde dort parken. Die Zahnarztpraxis ist dort ganz in der Nähe.

  • Die Grammatik

Die regelmäßigen Verben (2)

Wie konjugiert man das Verb „machen“?

ich mach(e)

du mach(st)

er, sie, es mach(t)

wir mach(en)

ihr mach(t)

sie, Sie mach(en)

Beispiel:

Ich mache meine Arbeit.

Machst du mir einen Tee?

Mehr Beispiele mit regelmäßigen Verben:

Welcher Satz ist richtig?

a Ich tanzen gern.

b Peter fotografiert gern.

c Wir trinket Kaffee mit Milch.

d Arbeitet du morgen?

Die Lösung:

Der Satz „b“ ist richtig: Peter fotografiert gern.

  • Kultur, Land & Leute

Feierabend

(Off) der Feierabend – die Muße-, Frei- und Ruhezeit am Abend

(On) Ein typisch deutscher Ausdruck ist „Feierabend!“

Gemeint ist normalerweise das Beenden der täglichen Arbeit und bezeichnet den Moment der Arbeitsniederlegung. Üblicherweise geht man dann nach Hause. (Off) Beim Verlassen der Arbeitsstelle wünscht man seinen Arbeitskollegen „Einen schönen Feierabend!“ Damit möchte man sagen, dass die betreffende Person noch eine angenehme Zeit bis zum Schlafengehen verbringen soll.

(Off) Redewendungen: 

Jetzt machen wir Feierabend. (wenn die Arbeit beendet wird)

Jetzt ist (aber) Feierabend! (wenn wir eigentlich sagen wollen: „Schluß jetzt!“)

Jetzt hat er seinen verdienten Feierabend. (wenn jemand in den Ruhestand oder Pension geht)

  • Fragen und Antworten

Wo wohnst du?

(Off)

Wo wohnst du? – Ich wohne am Berliner Tor.

– Ich wohne in der Ruwerstraße.

– Ich wohne auf der Reeperbahn.

– Ich wohne am Heiligenkamp.

– Ich wohne in Hellsiepen.

  • Das Quiz

Wo verbringen Deutsche am liebsten ihren Urlaub?

Unsere Quizfrage für heute lautet: 

Wo verbringen Deutsche am liebsten ihren Urlaub?

Die richtige Antwort zu unserer Frage aus der Folge 2 ist:

Vor jeder Mahlzeit wünscht man sich in Deutschland „Guten Appetit“.

Das war sie schon, die DaF-Show zum Deutsch lernen, Folge 3. Vielen Dank für‘s Zusehen, bis zur nächsten Folge… Tschüss!

Skript zur 2. Folge


Video DaF-Show #2

Frühstück, Strom und Verben

Hallo und Willkommen zur 2. Folge der DaF-Show! Mein Name ist Stefan und heute sprechen wir über das typisch deutsche Frühstück, die Stromsituation in Deutschland und werfen einen Blick auf die regelmäßigen Verben. Im Gespräch mit Stefan ist das Gesprächsthema heute „die Uhrzeit“. Am Ende gibt‘s noch die Quizfrage, die in der nächsten Folge beantwortet wird. Aber erstmal zu etwas völlig anderem…

Wusstest du… dass es im Internet unzählige Angebote für den Deutschlerner gibt? Ein Beispiel seht ihr jetzt:

  • Wissenswertes

deutsch-lerner.blog.de

Der „deutsch-lerner-blog“. In diesem Blog findet ihr Hörtexte und Lesetexte, Übungen zum Hörverstehen und zum Leseverstehen, deutschsprachige Musik und kurze Filme, mit denen ihr Deutsch lernen könnt, sowie viele andere interessante Informationen und Materialien rund um die deutsche Sprache.

(Off)  Ihr könnt auch selber Texte zu bestimmten Themen schreiben und Texte von anderen Lernern lesen und kommentieren.

  • Die Aussprache

Die Diphtonge

Ein Diphthong ist ein Doppellaut aus zwei verschiedenen Vokalen, auch „Zwielaut“ oder „Zweilaut“. Die bekanntesten Schreibungen von Diphthongen im Deutschen sind „ei“, „au“, „äu“, „eu“und „ai“.

(Off) das Haus, die Häuser, das Ei, die Eule, der Mais

  • Nachrichten

Und hier die Nachrichten aus DaF und Deutschland.

Wie viel Strom braucht Deutschland?

Das hängt von Variablen ab. In einer Sommernacht werden manchmal nur 40.000 Megawatt verbraucht, an einem Winternachmittag im Extremfall rund 80.000 Megawatt. Der aktuelle Bedarf liegt bei rund 65.000 Megawatt.

Was passiert, wenn der Strom ausfällt?

„Züge und U-Bahnen kommen abrupt zum Stillstand, Zehntausende von Menschen sind darin eingeschlossen. Ampeln fallen aus, in Großstädten gerät der Straßenverkehr außer Kontrolle. Telefone mit Festnetzanschluss sind stumm, Handynetze kollabieren. Fernseher bleiben schwarz. Die Wasserversorgung ist beeinträchtigt. In Krankenhäusern springen die Notstromaggregate an, die medizinische Versorgung ist eingeschränkt.“

Wie viel Strom erzeugen Deutschlands Kraftwerke?

Mehr als genug. Zu jedem Zeitpunkt sind 93.100 Megawatt Leistung verfügbar. Ohne die acht nun abzustellenden Atomkraftwerke (AKW) produzieren die erneuerbaren Energien eine Kapazität von rund 80.000 Megawatt – ungefähr so viel, wie Deutschland im Extremfall im tiefsten Winter verbraucht.

  • Das Gespräch (Wiederholen Sie!) Uhrzeiten

A Wann beginnt das Konzert?

A Und wie lange dauert es?

A Um wie viel Uhr fährt der Zug ab?

A Und wann kommt er im Hauptbahnhof an?

A Gehst Du dann zu Fuß nach Hause?

  • Das Gespräch (Sprechen Sie mit Stefan!)

B Ich glaube es fängt um halb neun an.

B Das Konzert dauert ungefähr 2 Stunden.

B Der letzte Zug fährt um 23 Uhr 10.

B Natürlich, vom Bahnhof sind es nur 10 Minuten zu mir, da gehe ich immer zu Fuß.

  • Die Grammatik

Die regelmäßigen Verben

Die Konjugation der regelmäßigen Verben, auch „schwache Verben“ genannt, ist in der deutschen Sprache einfach. Die meisten deutschen Verben sind regelmäßig. Bei den regelmäßigen Verben bleibt der Stammvokal in allen Formen, Singular wie Plural, gleich. Am Verbstamm wird eine Endung angehängt. Die Endung zeigt die Person an.

Beispiel: kommen

ich komme, du kommst, er/sie/es kommt, wir kommen, ihr kommt, Sie/sie kommen

Nicht vergessen! Alle regelmäßigen Verben haben immer die gleiche Endung. Regelmäßige Verben verändern ihren Verbstamm nicht. Die Konjugation bildet sich aus Verbstamm plus Endung.

Weitere regelmäßige Verben: kaufen  –  lernen  –  machen  –  wohnen 

Gelegentlich kommt es vor, dass der Verbstamm mit t; d; m oder n endet. Beispiele dazu sind die Verben: arbeiten, finden, atmen, rechnen usw. Die Folge sind Ausspracheprobleme bei der 2. und 3. Person Singular sowie der 2. Person Plural. Deshalb wird bei diesen Personen ein „e“ zwischen Verbstamm und Endung eingeschoben. Beispiel: arbeiten. Du arbeitest, er/sie/es arbeitet, ihr arbeitet.

  • Kultur, Land & Leute

Frühstück

Heute erzähle ich ein bisschen vom deutschen Frühstück. Für viele Deutsche ist es nämlich die wichtigste Mahlzeit am Tag. 

Das deutsche Frühstück besteht üblicherweise aus einem heißen Getränk (Kaffee, Tee, Milch oder Kakao) sowie aus Backwaren (vornehmlich Brot, Brötchen und/oder Toastbrot) mit verschiedenen Belägen und Aufstrichen (Butter oder Margarine, Wurst, Käse, Marmelade, Honig, Quark, Nuss-Nougat-Creme), verschiedentlich auch aus einem Glas Saft, einem gekochten Ei, zunehmend überdies aus Müsli, Joghurt oder Obst.

(Off) In der Regel frühstücken die Deutschen werktags gegen halb acht Uhr und am Wochenende gerne etwas später.

  • Das Quiz

Was wünscht man sich in Deutschland vor jeder Mahlzeit?

Unsere Quizfrage für heute lautet: 

Was wünscht man sich in Deutschland vor jeder Mahlzeit?

Die richtige Antwort zu unserer Frage aus der Folge 1 ist:

In den Ländern Deutschland, Österreich und der Schweiz spricht man die Sprache Deutsch als Muttersprache.